Hier findest Du die wichtigsten Informationen zur DJI Avata 360, zur DJI Avata 2 und zur ursprünglichen DJI Avata: Registrieren bei der Austro Control, C1-Klasse, Drohnenführerschein und die richtige Drohnen-Haftpflichtversicherung inklusive Seriennummer in Österreich.
Update April 2026: Mit der DJI Avata 360 erweitert DJI die Avata-Reihe um eine 8K-360°-FPV-Drohne. Für Betreiber in Österreich ist wichtig: Die DJI Avata 360 wiegt laut DJI ca. 455 g, ist eine Kameradrohne und trägt die EU-Klassenkennzeichnung (CIL) C1. Damit sind Registrierung, A1/A3-Drohnenführerschein und eine passende Drohnen-Haftpflichtversicherung inklusive Seriennummer Pflicht, sobald die Drohne im Freien betrieben wird.

im Akkufach
DJI Avata 360 in Österreich auf einen Blick: Betreiber einer DJI Avata 360 müssen sich mit dieser Kameradrohne mit ca. 455 g in Österreich registrieren. Für den Betrieb in der offenen Kategorie ist zumindest der A1/A3-Drohnenführerschein erforderlich. Außerdem braucht der Betreiber vor der Registrierung eine echte Polizzennummer einer gesetzeskonformen Drohnen-Haftpflichtversicherung mit Seriennummer im Versicherungsnachweis.
Privatsphäre-Hinweis zur DJI Avata 360: Durch die omnidirektionalen 360°-Kameras kann die DJI Avata 360 auch Personen, Privatbereiche oder sensible Situationen erfassen, die der Pilot beim Flug nicht bewusst im Bildausschnitt hatte. Betreiber sollten deshalb vor dem Flug prüfen, ob ihre Drohnenversicherung auch unbeabsichtigte Verletzungen von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten deckt. Solche Ansprüche sind in Österreich häufig immaterielle Schäden und nicht automatisch als reine Vermögensschäden mitversichert.
Kurzantwort zur DJI Avata 360 Versicherung: Eine gesetzeskonforme Drohnenversicherung in Österreich muss dem konkret eingesetzten UAS eindeutig zuordenbar sein. Bei einer Serien-Drohne wie der DJI Avata 360 bedeutet das: Hersteller, Modell, Gewicht/MTOM und individuelle Seriennummer gehören in die Polizze oder in einen verbindlichen Anhang bzw. Versicherungsnachweis.
Die Austro Control registriert in Österreich den Drohnenbetreiber, nicht jede einzelne Drohne. Gerade deshalb ersetzt die Betreiberregistrierung keine eindeutige Gerätezuordnung in der Drohnenversicherung. Wer mit der DJI Avata 360 fliegt, sollte bei Kontrollen nachweisen können, dass genau diese Drohne mit genau dieser Seriennummer versichert ist.
Merksatz: Registrierung = wer betreibt die Drohne? Versicherung = welches konkrete UAS ist versichert?
Inhalt
- DJI Avata 360: Registrieren und Versicherung in Österreich - Stand: April 2026
- DJI Avata 360 technische Daten
- DJI Avata 360: Privatsphäre, Persönlichkeitsrechte und Versicherungsschutz
- DJI Avata 360: C1, Drohnenführerschein und Open Kategorie
- DJI Avata 360 Versicherung: Seriennummer, Polizzennummer und Gerätebezug
- DJI Avata 360: FPV, VLOS und Spotter
- Archiv: Avata 2 Release Date - Erscheinungsdatum
- Erfahrungen mit der DJI Avata 2: Test Bericht von Tom-Tom TV
- DJI Avata 2 Spezifikationen - Specs
- DJI Avata 2 Seriennummer für die richtige Drohnenversicherung
- Die CIL Kennzeichnung bzw. C Klasse der Avata 2
- Goggles 3: FPV-Flug, Außenkameras und Spotter
- Archiv: Ab hier folgen Inhalte zur DJI Avata von 2022:
- Heisst die FPV Drohne nun DJI Avata oder DJI Avatar?
- Wann gibt's die DJI Avata (bzw. " Avatar ") um welchen Preis zu kaufen?
- DJI Avata: Technische Daten und Spezifikationen als Tabelle
- Die DJI Avata 2022 im Test und ein Vergleich mit der bisherigen DJI FPV
- Mit der DJI Avata muss man sich genauso bei der Austro Control registrieren ...
- Wer hat die beste Drohnen Versicherung für die DJI Avata?
- In welche CE Klasse fällt die neue DJI Avata?
- Die Avata FPV Drohne und der Drohnenführerschein
- DJI Avata 360, Avata 2 und Avata FAQs
- Nützliche Links
DJI Avata 360: Registrieren und Versicherung in Österreich - Stand: April 2026
Die DJI Avata 360 wurde 2026 als neue 360°-FPV-Drohne der Avata-Reihe vorgestellt. Anders als die DJI Avata 2 nimmt sie nicht nur klassische FPV-Videos auf, sondern kann mit zwei Fisheye-Kameras eine komplette 360°-Ansicht filmen. Dadurch kann der Bildausschnitt später in der Nachbearbeitung gewählt werden.
Für Österreich ist aber nicht nur die Kamera spannend, sondern vor allem die rechtliche Einordnung: Die DJI Avata 360 wiegt laut DJI ca. 455 g und ist als Kameradrohne mit EU-Klassenkennzeichnung C1 angegeben. Damit ist sie keine Spielzeugdrohne und auch keine unter 250 Gramm Drohne.

| Muss man die DJI Avata 360 registrieren? | In Österreich müssen Betreiber von Drohnen ab 250 g sowie Betreiber von Kameradrohnen generell bei der Austro Control registriert sein. |
| Braucht man eine Drohnenversicherung? | Ja. Für die Registrierung als Drohnen Betreiber müssen diese eine spezielle Luftfahrthaftpflichtversicherung abschliessen. Die Drohnen Seriennummer muss im Versicherungsnachweis dokumentiert sein. Eine normale Haushalts- oder Privathaftpflicht reicht nicht aus. |
| Braucht man den Drohnenführerschein? | Ja. Für Drohnen ab 250 g ist in der offenen Kategorie zumindest der A1/A3-Kompetenznachweis (Drohnenführerschein) erforderlich. |
| Welche EU-Klasse hat die DJI Avata 360? | Laut DJI: C1. |
| Darf man mit der Avata 360 in A1 fliegen? | Mit C1-Drohnen ist der Betrieb in A1 grundsätzlich möglich. Menschenansammlungen dürfen aber nicht überflogen werden. Aufgrund der C1-Klassifizierung ist auch das Überfliegen unbeteiligter Personen zu minimieren. |
| Ist die Avata 360 eine Mini-Drohne? | Nein. Mit ca. 455 g liegt sie klar über 250 g MTOM |
DJI Avata 360 technische Daten
Die DJI Avata 360 kombiniert FPV-Fliegen mit 360°-Video. Dadurch kann ein Flug später zu mehreren unterschiedlichen Videoperspektiven verarbeitet werden. Für Creator, Sportaufnahmen, Reisevideos und dynamische FPV-Szenen ist das besonders interessant.
| Modell | DJI Avata 360 |
| Drohnenart | 360°-FPV-Drohne / Kameradrohne |
| Startgewicht | ca. 455 g |
| EU-Klasse | C1 |
| Kamera | Zwei 1/1,1-Zoll Square-CMOS-Sensoren mit je 64 MP |
| Video | 8K 360° bis 60 fps, 6K 360° und Single-Lens 4K bis 60 fps |
| Foto | 360°-Fotos bis 120 MP |
| Flugzeit | laut DJI ca. 23 Minuten |
| Interner Speicher | 42 GB |
| Videoübertragung | DJI O4+ |
| Hinderniserkennung | Omnidirektional im 360°-Modus; im Single-Lens-Modus nur nach vorne |
| Besonderheit | 360° Virtual Gimbal, Spotlight Free, ActiveTrack 360°, 360°- und Single-Lens-Modus |
Die DJI Avata 360 ist damit technisch deutlich anders positioniert als die DJI Avata 2. Während die Avata 2 eine klassische FPV-Kameradrohne ist, nimmt die Avata 360 die gesamte Umgebung auf. Der endgültige Bildausschnitt kann später in der App oder am Computer festgelegt werden.
DJI Avata 360: Privatsphäre, Persönlichkeitsrechte und Versicherungsschutz
Die DJI Avata 360 ist wegen ihrer 360°-Kameras nicht nur technisch interessant, sondern auch versicherungsrechtlich besonders relevant. Anders als bei einer klassischen Kamera-Drohne wird nicht nur ein enger Bildausschnitt aufgenommen. Die Drohne kann im 360°-Modus die gesamte Umgebung erfassen. Dadurch können auch Personen, Privatbereiche, Nachbargrundstücke, Hotelanlagen, Badebereiche oder sensible Situationen ins Bild geraten, die der Pilot beim Flug nicht bewusst als Motiv gewählt hat.
Wichtig für Betreiber: Eine normale Drohnen-Haftpflichtversicherung deckt Verletzungen der Privatsphäre, Persönlichkeitsrechte, Namensrechte, Urheberrechte oder Datenschutzrechte nicht automatisch. Auch eine Deckung für „reine Vermögensschäden“ reicht dafür in Österreich nicht zwingend aus, weil Verletzungen von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten häufig als immaterielle Schäden einzuordnen sind.
Genau deshalb sollten Betreiber der DJI Avata 360 vor dem Betrieb prüfen, ob ihre Drohnenversicherung einen ausdrücklichen Deckungsbaustein für unbeabsichtigte Verletzungen von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten enthält. Fehlt ein solcher Baustein, kann es trotz bestehender Drohnen-Haftpflichtversicherung zu einer Deckungslücke kommen.
Warum die DJI Avata 360 hier ein höheres Risiko mitbringt
Bei der DJI Avata 360 kann der endgültige Bildausschnitt erst nach dem Flug gewählt werden. Das ist für Content Creator praktisch, erhöht aber auch das Risiko, dass im Rohmaterial mehr Informationen enthalten sind als ursprünglich beabsichtigt. Gerade bei 360°-Videos kann später sichtbar werden, was seitlich, hinter oder unter der Drohne aufgenommen wurde.
Das betrifft nicht nur gewerbliche Aufnahmen. Auch private Flüge können problematisch werden, wenn fremde Personen erkennbar aufgenommen werden, sich beobachtet fühlen oder wenn private Lebensbereiche unbeabsichtigt erfasst werden. Bei einer 360°-FPV-Drohne sollten Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre daher schon vor dem Start mitgedacht werden.
Immaterielle Schäden sind nicht dasselbe wie reine Vermögensschäden
Ein häufiger Irrtum: Manche Drohnenbetreiber glauben, dass eine Versicherung mit Deckung für reine Vermögensschäden automatisch auch Ansprüche wegen Verletzung der Privatsphäre oder Persönlichkeitsrechte abdeckt. Das ist in Österreich problematisch. Verletzungen von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten können immaterielle Schäden betreffen (siehe Urteil OGH 7 Ob19/09h). Diese sind keine klassischen reinen Vermögensschäden und müssen in den Versicherungsbedingungen ausdrücklich mitversichert sein.
Für Betreiber der DJI Avata 360 heißt das: Nicht nur Polizzennummer, Seriennummer und Versicherungssumme prüfen, sondern auch die Versicherungsbedingungen. Entscheidend ist, ob immaterielle Schäden aus unbeabsichtigter Verletzung von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten ausdrücklich gedeckt sind.
Checkliste für DJI Avata 360 Betreiber
- Ist die DJI Avata 360 mit Hersteller, Modell, Gewicht/MTOM und Seriennummer im Versicherungsnachweis eindeutig angeführt?
- Enthält die Polizze eine echte Luftfahrthaftpflichtversicherung für Drohnen?
- Sind reine Vermögensschäden mitversichert?
- Sind zusätzlich auch immaterielle Schäden aus Verletzung von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten ausdrücklich mitversichert?
- Gibt es Ausschlüsse für Persönlichkeitsrechte, Datenschutzrechte, Namensrechte, Urheberrechte oder gewerbliche Schutzrechte?
- Gilt der Schutz auch bei privaten und gewerblichen Drohnenflügen?
- Ist die Deckungssumme für solche Ansprüche ausreichend?
Mehr zu diesem Thema erklären wir ausführlich im Beitrag Drohnen, Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte: Wann zahlt die Versicherung?
Air&More Hinweis: In den Air&More Drohnen-Haftpflicht-Tarifen kann der Pilot Privacy Shield für zusätzlichen Schutz bei unbeabsichtigten Verletzungen von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten relevant sein. Besonders bei 360°-Drohnen wie der DJI Avata 360 sollten Betreiber diesen Punkt vor Abschluss der Versicherung prüfen.
DJI Avata 360: C1, Drohnenführerschein und Open Kategorie
Laut DJI ist die Avata 360 eine Drohne der EU-Klasse C1. C1 ist die EU-Klassenkennzeichnung der Drohne. C1-Drohnen dürfen in der offenen Kategorie grundsätzlich in der Unterkategorie A1 betrieben werden. Menschenansammlungen dürfen nicht überflogen werden. Überflüge unbeteiligter Personen sollten nicht geplant werden und sind, falls sie unerwartet vorkommen, möglichst kurz zu halten.
Da die DJI Avata 360 über 250 g wiegt, braucht der Pilot in Österreich den A1/A3-Drohnenführerschein. Dieser wird online über Austro Control / Dronespace absolviert und ist beim Flug elektronisch oder ausgedruckt mitzuführen. Zusätzlich müssen beim Betrieb Registrierungsbestätigung und Versicherungsnachweis vorgelegt werden können. Damit dieser Versicherungsnachweis bei Kontrollen sinnvoll prüfbar ist, sollte er der konkret eingesetzten DJI Avata 360 über Hersteller, Modell und Seriennummer eindeutig zuordenbar sein.
Hier mehr Infos zum Drohnenführerschein sowie zu den Drohnenführerschein Prüfungsfragen.
DJI Avata 360 Versicherung: Seriennummer, Polizzennummer und Gerätebezug
"Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass jedes von ihm betriebene unbemannte Luftfahrzeug ordnungsgemäß versichert ist."
Quelle: § 24j Absatz 3 LFG
Der wichtigste Punkt bei der DJI Avata 360 Versicherung: Der Versicherungsnachweis sollte nicht nur zeigen, dass irgendeine Person oder irgendein Betreiber eine Drohnenversicherung abgeschlossen hat. Er muss dem konkret eingesetzten UAS eindeutig zuordenbar sein. Bei der DJI Avata 360 bedeutet das in der Praxis: Die konkrete Drohne muss mit Hersteller, Modell, Gewicht/MTOM und individueller Seriennummer in der Polizze oder in einem verbindlichen Anhang bzw. Versicherungsnachweis aufscheinen.
Das ist besonders wichtig, weil die Betreiberregistrierung bei der Austro Control nicht die einzelne Drohne registriert. Registriert wird der Betreiber. Die Versicherung muss aber im Ernstfall und bei Kontrollen zeigen können, welches konkrete Gerät tatsächlich versichert ist. Typischerweise wird die konkrete Drohne über ihre individuelle Seriennummer identifiziert. Hier gibt's Tipps zum Finden der richtigen Drohnen Seriennummer.
Registrierung des Betreibers ist nicht dasselbe wie Versicherung des Gerätes
Bei Drohnen kommt es in Österreich häufig zu einem Missverständnis: Weil die Registrierung bei der Austro Control betreiberbezogen ist, glauben manche Drohnenbetreiber, dass auch die Drohnenversicherung rein personenbezogen ohne konkrete Drohnendaten ausreichen würde. Genau hier liegt das Problem.
| Betreiberregistrierung | Die Registrierung betrifft den Drohnenbetreiber. Das kann eine natürliche Person (Mindestalter 18 Jahre) oder eine juristische Person sein. Die Registrierung einzelner Drohnen ist in der offenen Kategorie grundsätzlich nicht vorgesehen. |
| Drohnenversicherung | Die Drohnen-Haftpflichtversicherung muss dem konkret betriebenen UAS zuordenbar sein. Bei der DJI Avata 360 sollte daher die individuelle Seriennummer im Versicherungsnachweis stehen. |
| Polizzennummer | Bei der Registrierung gemäß § 24j Abs. 3 LFG ist die Nummer der Versicherungspolizze anzugeben. Eine Angebotsnummer, Antragsnummer, Kundennummer oder interne Bestätigungsnummer ersetzt keine echte Polizzennummer. |
| Kontrolle beim Flug | Betreiber oder verantwortlicher Fernpilot (= Fernpilot, Mindestalter 16 Jahre in Österreich) müssen gemäß § 24j Abs. 4 LFG den gerätebezogenen Versicherungsnachweis und die Registrierungsbestätigung beim Betrieb mitführen und auf Verlangen vorlegen können. |
Mehr Details dazu findest Du in unserem Fachbeitrag zur gerätebezogenen Drohnenversicherung in Österreich sowie in der Übersicht zu den versicherungsspezifischen Rechtsnormen für Drohnen.
Was muss im Versicherungsnachweis der DJI Avata 360 stehen?
"Der Betreiber oder der verantwortliche Pilot haben den Versicherungsnachweis über die aufrechte Versicherung (... ) bei jedem Betrieb eines unbemannten Luftfahrzeuges mitzuführen und jederzeit auf Verlangen den Aufsichtsorganen vorzulegen."
Quelle: § 24j Absatz 4 LFG
Ein praxistauglicher Versicherungsnachweis für die DJI Avata 360 sollte insbesondere folgende Angaben enthalten:
- Polizzennummer bzw. Versicherungsscheinnummer,
- Versicherungsnehmer, also der verantwortliche Drohnenbetreiber,
- Hersteller und Modell, also DJI Avata 360,
- individuelle Seriennummer der konkret versicherten Drohne,
- Gewicht bzw. MTOM der Drohne,
- Versicherungssumme, in Österreich zumindest 750.000 SZR,
- Versicherungszeitraum bzw. Nachweis der aufrechten Deckung.
Eine bloße Bestätigung, dass eine Person „eine Drohnenversicherung“ hat, ist bei Kontrollen problematisch, wenn daraus nicht hervorgeht, dass genau die gerade geflogene DJI Avata 360 versichert ist. Weitere Informationen dazu findest Du in unserer Checkliste zur richtigen Polizzennummer bei der Drohnenregistrierung.
Zusatzprüfung bei der DJI Avata 360: Wegen der 360°-Kameras sollte nicht nur die Gerätezuordnung über Seriennummer geprüft werden. Betreiber sollten zusätzlich kontrollieren, ob die Drohnenversicherung auch Ansprüche wegen unbeabsichtigter Verletzung von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten umfasst. Solche Ansprüche sind in Österreich nicht automatisch durch eine allgemeine Deckung für reine Vermögensschäden erfasst.
Screenshot: Austro Control und BMK unterscheiden Betreiberregistrierung und Versicherung des Gerätes
Die folgende Folie aus einer Präsentation von BMK (jetzt BMIMI) und Austro Control zeigt den wichtigen Unterschied sehr deutlich: Bei der Registrierung geht es um den Betreiber, bei der Versicherung um das Gerät. Einzelne Geräte bzw. Seriennummern werden bei der Registrierung nicht abgefragt. Genau deshalb muss der Versicherungsnachweis selbst die eindeutige Zuordnung zur konkreten Drohne leisten.

BMK und Austro Control: "Registrierung des Betreibers vs. Versicherung des Gerätes". Für Drohnenbetreiber bedeutet das: Die Registrierung ersetzt nicht den gerätebezogenen Versicherungsnachweis mit eindeutiger Zuordnung zur konkreten Drohne.
Quelle: BMK & Austro Control„Versicherung von Drohnen im neuen EU-Regulativ“, Folie 11.
Wenn Betreiber und Fernpilot nicht dieselbe Person sind
Laut Austro Control und EASA können Drohnen Betreiber und Drohnen Pilot (= Fernpilot) auseinanderfallen. Ein Unternehmen, Verein oder Auftraggeber kann Betreiber der DJI Avata 360 sein, während eine andere natürliche Person die Drohne tatsächlich steuert. Gerade deshalb muss der Versicherungsnachweis nicht nur irgendeine Person nennen, sondern dem konkret eingesetzten UAS eindeutig zugeordnet sein.
Wenn ein Drohnenbetreiber seine DJI Avata 360 an einen anderen Fernpiloten übergibt, sollte er diesem auch die Registrierungsbestätigung und den gerätebezogenen Versicherungsnachweis mitgeben. Der Fernpilot muss bei einer Kontrolle nachweisen können, dass die gerade gesteuerte DJI Avata 360 tatsächlich versichert ist.
Steht im Versicherungsnachweis nur der Name einer Person, aber keine DJI Avata 360 mit Seriennummer oder keine eindeutige Flottenliste, kann bei einer Kontrolle unklar bleiben, ob genau dieses Gerät vom Versicherungsschutz erfasst ist.
Warum die Seriennummer auch im Schadensfall wichtig ist
Die Seriennummer ist nicht nur für Kontrollen wichtig, sondern auch im Schadensfall. Wenn eine Drohne einen Schaden verursacht, muss nachvollziehbar sein, welches konkrete UAS beteiligt war und welcher Versicherer für genau dieses Gerät zuständig ist.
Achtung: Ohne Seriennummer oder eindeutige Gerätezuordnung in der Polizze kann es für Drohnenbetreiber schwierig werden, gegenüber Versicherung, Geschädigten oder Behörden nachzuweisen, dass die schadenverursachende Drohne tatsächlich vom eigenen Versicherungsvertrag erfasst war. Das gilt besonders dann, wenn ein Betreiber mehrere Drohnen besitzt, Drohnen austauscht oder seine DJI Avata 360 von einem anderen Fernpiloten fliegen lässt.
Gerätewechsel: Von DJI Avata oder Avata 2 auf DJI Avata 360 wechseln
Wer bereits eine DJI Avata oder DJI Avata 2 versichert hat und nun auf die DJI Avata 360 wechselt, muss nicht für jede Drohne eine neue Austro-Control-Betreiberregistrierung machen. Die Betreiberregistrierung ist betreiberbezogen. Der Gerätewechsel muss aber der Versicherung gemeldet werden, damit die neue DJI Avata 360 mit der richtigen Seriennummer in der Polizze bzw. im Versicherungsnachweis erfasst ist.
DJI Avata 360: FPV, VLOS und Spotter
Die DJI Avata 360 kann mit DJI Goggles und Motion Controller sehr immersiv im FPV-Stil geflogen werden. Rechtlich bleibt aber wichtig: In der offenen Kategorie muss der Betrieb grundsätzlich in direkter Sichtverbindung (VLOS im Gegensatz zu BVLOS) zur Drohne erfolgen.
Wer mit Videobrille fliegt und die DJI Avata 360 selbst nicht direkt im Blick hat, braucht in der offenen Kategorie einen geeigneten UA Observer bzw. Spotter. Diese Person muss neben dem Piloten stehen, die Drohne direkt sehen, den Luftraum beobachten und den Piloten bei Hindernissen oder Gefahren sofort warnen können.
Gerade bei FPV-Drohnen ist dieser Punkt versicherungs- und haftungsrechtlich wichtig. Denn eine Drohnenversicherung setzt in der Praxis voraus, dass die gesetzlichen Betriebsregeln eingehalten werden.
Dazu passend gibt es hier mehr Informationen zu FPV-Drohnen, Gesetzen und Versicherungen.
Archiv: Avata 2 Release Date - Erscheinungsdatum
Die DJI Avata 2 ist am 11. April 2024 erschienen.
Erfahrungen mit der DJI Avata 2: Test Bericht von Tom-Tom TV
Tom-Tom Lachmayr hat die DJI Avata 2 getestet und schildert im Video seine Erfahrungen mit dieser FPV Drohne:
DJI Avata 2 Spezifikationen - Specs

Mit der Avata 2 will DJI das Segment der FPV Drohnen um bedeutende Innovationen erweitern. Und so verbessert der chinesische Hersteller folgende technischen Spezifikationen im Nachfolgemodell der schon bekannten DJI Avata nochmal:
- Bei der Avata war es noch ein 1/1,7 Zoll CMOS-Bildsensor - bei der DJI Avata 2 ist es nun ein 1/1,3 Zoll CMOS Bildsensor sein.
- Video: Effektive Pixel 12 MP.
- Die 48 MP Auflösung für Fotos mit dieser neuen FPV Drohne bleibt gleich.
- Die Avata 2 hat einen Akku mit 2.150 mAh.
- Dieser ermöglicht der neuen DJI FPV Drohne eine Flugzeit von 23 Minuten.
- Das Startgewicht der Avata 2 beträgt 377 Gramm MTOM.
DJI Avata 2 FPV: Technische Spezifikationen als Tabelle
| DJI Avata 2 FPV Spezifikationen | Specs | Technische Daten |
|---|---|---|
| Abfluggewicht | Take off Weight | 377 Gramm |
| Propeller | Rotors | 4 mit jerweils 3 Lamellen |
| Abmessungen (ausgefaltet) | Dimensions (unfolded) | 185 x 212 x 64 mm (L×B×H) |
| Diagonaler Abstand | Wheelbase | ? |
| Maximale Fluggeschwindigkeit (auf Meeresspiegel, ohne Wind) | Max Flight Speed (at sea level, no wind) | 27 m/s (Manual) 16 m/s (Sport) 8 m/s (Normal) |
| Maximale Schwebezeit (ohne Wind) | Max Hover Time (no wind) | 21 Minuten |
| Akku | Battery | 2.150 mAh, max. 23 Minuten Flugzeit |
| Interner Speicher | Internal Memory | 46 GB |
| Sensor | Sensor | 1/1,3 CMOS |
| Bildqualität | 48 Magapixel 4K-Videos 60 Bilder pro Sekunde |
|
| Follow-Me Modus | Follow-Me Mode | ja |
| Air-Sense | Air Sense | ja |
| Motion-Controller | Motion Controller | je nach Combo |
| Lieferumfang je nach Combo | scope of delivery | Drohne, Headset, Motion Stick |
| Kompatible Fernsteuerungen | Compatible remote controls | DJI Goggles 2, Goggles 3, DJI FPV Goggles V2, DJI FPV Fernsteuerung 2, DJI Bewegungssteuereinheit |
| Preis Minimum Preis Maximum | minimum Price maximum Price | € 489 Drohne € 1.199 (Fly More mit 3 Akkus) |
DJI Avata 2 Seriennummer für die richtige Drohnenversicherung

Wer seine DJI Avata 2 versichern möchte, braucht eine Drohnenversicherung gemäß dem österreichischen Luftfahrtgesetz. Und diese muss laut Kuratorium für Verkehrssicherheit auch die korrekte Seriennummer der Avata 2 inkludieren. Wer den Weg abkürzen möchte, findet die Seriennummer der Avata 2 wieder im Akkufach. Sie hat insgesamt
- 20 Stellen,
- beginnt mit 158 ...
- geht über vier Zeilen
- und steht gleich neben dem QR-Code.
Die CIL Kennzeichnung bzw. C Klasse der Avata 2

Glücklicherweise findet man auf der Avata 2 von DJI auch gleich die zutreffende C Klassen Kennzeichnung. Diese befindet sich an der selben Stelle, wie die Dezibel Kennzeichnung (dB). Gemäß Ihrem Abfluggewicht (MTOM) bekommt die Avata 2 die CIL Klasse C1. Damit darf man sie zwar
- nahe an Menschen betreiben,
- aber nicht über unbeteiligten Personen.
Hier mehr zur Drohnen CIL Klassen Kennzeichnung, die man früher auch als C Klassen Kennzeichnung bezeichnete.
Goggles 3: FPV-Flug, Außenkameras und Spotter
Mit den DJI Goggles 3 kann DJI den FPV-Betrieb der Avata 2 und kompatibler DJI-Drohnen um eine interessante Funktion erweitern. Die Außenkameras der FPV-Brille können die Orientierung des Piloten verbessern.
Trotzdem ersetzen Außenkameras auf einer FPV-Brille nicht automatisch die direkte Sichtverbindung zur Drohne (VLOS). Wer beim Flug nur durch die Videobrille blickt und die Drohne selbst nicht direkt sieht, sollte in der offenen Kategorie einen geeigneten UA Observer bzw. Spotter einsetzen.
Der Spotter muss die Drohne direkt im Blick behalten, den Luftraum beobachten und dem Piloten bei Hindernissen, Personen, Gebäuden oder anderen Luftfahrzeugen sofort Anweisungen geben können.
Dazu passend gibt es hier noch mehr Informationen zu FPV-Drohnen, Gesetzen und Versicherungen.
Archiv: Ab hier folgen Inhalte zur DJI Avata von 2022:
Am 25.08.2022 erblickte die neue DJI Avata das Licht der Welt - manche sprechen den Namen auch als DJI Avatar aus. Wie auch immer, hier gibt's wertvolle Details und Infos zur richtigen Drohnen Versicherung für die neue FPV Drohne von DJI mit 410 Gramm. Mit dabei auch ein Vergleich mit der bisherigen DJI FPV mit 795 Gramm. Geplant ist auch ein Test inklusive Video und sowie eine Auflistung der Technischen Daten (Specs) der Avata oder eben " Avatar ", die man mit ihrem Diagonalen Abstand von nur 120 mm auch als Mini Drohne bezeichnen kann. Zudem wird es darum gehen, warum man sich auch als Betreiber einer Avata FPV Drohne unbedingt registrieren muss. In welche Drohnen Klasse (CE Kennzeichen) die neue DJ Drohne fällt und ob für diese auch ein Drohnenführerschein verpflichtend ist, das besprechen wir auch weiter unten. Wir aktualisieren diesen Beitrag laufend und halten Euch up to Date. Solltet Ihr selbst etwas neues zur neuen FPV Drohne von DJI erfahren, so könnt Ihr uns gerne kontaktieren.
Heisst die FPV Drohne nun DJI Avata oder DJI Avatar?
Nein, die heisst eigentlich nicht DJI Avatar, auch wenn sie von vielen irrtümlich so genannt wird. Das soll aber die Freude über die neue kompakte FPV-Drohne von DJI nicht trüben!

Wann gibt's die DJI Avata (bzw. " Avatar ") um welchen Preis zu kaufen?
25.08.2022: Nach der "alten" DJI FPV stellt führende Hersteller von Consumer Drohnen nun auch seine neue Avata vor. Demnach gibt es es diese neuen FPV Drohne auch gleich im Handel zu kaufen. Sie wird die Avata auf Wunsch (je nach Combo) auch gleich mit neuartiger FPV Brille und einem Motion Stick zur einhändigen Steuerung geliefert. Mit diesem soll man die neue FPV Drohne vor allem durch Innenräume elegant dirigieren können. Der Preis bewegt sich je nach Bundle zwischen EUR 579 für diese Mini FPV Drohne alleine bis hin zur Pro-View Combo um EUR 1.429. DJI selbst spricht von einer "begrenzten Verfügbarkeit" für die Avata, weshalb 1 Kunde maximal 3 Stück dieser Mini FPV Drohnen bestellen darf.
DJI Avata: Technische Daten und Spezifikationen als Tabelle
Hier nun die technischen Spezifikationen zur Avata in einer Tabelle. Auf drohnenversicherung.com findet ihr übrigens noch mehr Details zu dieser neuen FPV Drohne, der DJI Avata >
DJI Avata FPV: Technische Spezifikationen als Tabelle
| DJI Avata FPV Spezifikationen | Specs | Technische Daten |
|---|---|---|
| Abfluggewicht | Take off Weight | 410 Gramm |
| Propeller | Rotors | 4 mit jerweils 5 Lamellen |
| Abmessungen (ausgefaltet) | Dimensions (unfolded) | 180 x 180 x 80 mm (L×B×H) |
| Diagonaler Abstand | Wheelbase | 120 Millimeter |
| Maximale Fluggeschwindigkeit (auf Meeresspiegel, ohne Wind) | Max Flight Speed (at sea level, no wind) | 27 m/s (Manual) 14 m/s (Sport) 8 m/s (Normal) |
| Maximale Schwebezeit (ohne Wind) | Max Hover Time (no wind) | 18 Minuten |
| Akku | Battery | länger als bei der "alten" DJI FPV |
| Interner Speicher | Internal Memory | 20 GB |
| Sensor | Sensor | 1/1,7 CMOS |
| Bildqualität | 48 Magapixel 4K-Videos 60 Bilder pro Sekunde |
|
| Follow-Me Modus | Follow-Me Mode | ja |
| Air-Sense | Air Sense | ja |
| Motion-Controller | Motion Controller | je nach Combo |
| Lieferumfang je nach Combo | scope of delivery | Drohne, Headset, Motion Stick |
| Kompatible Fernsteuerungen | Compatible remote controls | DJI Goggles 2, DJI FPV Goggles V2, DJI FPV Fernsteuerung 2, DJI Bewegungssteuereinheit |
| Preis Minimum Preis Maximum | minimum Price maximum Price | € 579 € 1.429 |
Wie gesagt, auf drohnenversicherung.com gibt's noch mehr Technische Daten zur Avata, von manchen auch DJI Avatar (also mit zusätzlichem "r") genannt. Hier also noch weitere Daten zur DJI Avata >

Die DJI Avata 2022 im Test und ein Vergleich mit der bisherigen DJI FPV
Sobald wir handfeste User Berichte zu dieser Mini FPV Drohne bekommen, werden wir diese hier mit dem Vorgänger Modell (DJI FPV) vergleichen. Solltest auch Du Lust haben, die neue Avata - oder eben Avatar - für uns zu testen, dann melde dich bei uns!
Mit der DJI Avata muss man sich genauso bei der Austro Control registrieren ...
Außer man betreibt die neue FPV Drohne von DJI ausschließlich in Innenräumen. Denn wenn man ausschließlich bei indoor Flügen mit der Avata bleibt, so bewegt man sich ja nicht im Luftraum und fällt somit auch nicht unter das Luftfahrtgesetz.
Da im Regelfall aber auch mit Outdoor Einsätzen bei dieser neuen FPV Drohne zu rechnen ist, müssen sich deren Betreiber auf jeden Fall bei der Luftfahrtbehörde registrieren. Schließlich hat auch diese Drohne Sensoren, mit denen man personenbezogene Daten erfassen kann. Sie fällt damit voll unter die EU Drohnenverordnung. Der Betreiber wird zum sogenannten UAS Operator und muss die so genannte Drohnen Registrierung durchlaufen. Diese Registrierung für UAS Betreiber der Drohnen OPEN Kategorie kostet nicht viel. Man kann sie bequem online auf dronespace.at absolvieren. Nach erfolgter Registrierung als Betreiber einer DJI Avata - bzw. Avatar - bekommt man danach seine Registrierungsnummer, die man gut sichtbar auf seiner FPV Drohne anbringt. Dazu passend hier noch eine Beispiel für eine Drohnen Registrierungsbestätigung der Austro Control.
Wer hat die beste Drohnen Versicherung für die DJI Avata?
Gut zu wissen: Bevor man überhaupt die verpflichtende Registrierung für Drohnen Betreiber bei der Austro Control online durchlaufen kann, muss man schon vorher eine gesetzeskonforme Drohnenversicherung für seine DJI Avata abgeschlossen haben. Denn Zuge der so genannten Drohnen Registrierung wird man bereits nach der aktiven Polizzennummer seiner FPV Drohne gefragt. Hier steht der Betreiber eines UAS (Unmanned Aircraft System) selbst in der Verantwortung, eine dem Luftfahrtgesetz wirklich entsprechende Versicherung zu haben. Denn der ...

“Betreiber ist dafür verantwortlich, dass jedes von ihm betriebene unbemannte Luftfahrzeug ordnungsgemäß versichert ist.”
Hier ist es gut zu wissen, dass Drohnen eben Luftfahrzeuge sind und deshalb spezielle Luftfahrzeug–Haftpflicht Versicherungen (Drohnen Haftpflichtversicherung) benötigen. Eine reine private Haftpflichtversicherung genügt bei Drohnen nicht. Zudem muss die Drohne mitsamt Gerätedaten als Risikogegenstand in der Polizze drinnen stehen. Schließlich muss man laut Österreichischen Luftfahrtgesetz nicht den Drohnenbetreiber oder den Piloten, sondern immer das UAS selbst versichern. Dies gilt auch für FPV Drohnen, sprich auch für die Avata, wobei auch deren Gewicht und Seriennummer im Versicherungsvertrag festgehalten sein müssen. Mehr Infos dazu in diesem Beitrag zu den Pflicht Voraussetzungen für Drohnen Versicherungen.
Die beste Drohnenversicherung für die DJI Avata FPV Drohne gibt es aktuell bei der R+V Versicherung. Dies ergibt auch unser aktueller Drohnen-Versicherung vergleich für Österreich.
DJI Avata: Drohnen Betreiber haften selbst bei falscher Versicherung!
Denn im Zuge der verpflichtenden Registrierung für Drohnenbetreiber prüft die Luftfahrtbehörde (Austro Control) nicht mehr jede einzelne Polizze. Man geht also davon aus, dass Betreiber von unbemannten Luftfahrtzeug-Systemen (UAS) mittlerweile wissen, welche konkreten Erfordernisse eine gesetzeskonforme Drohnen Haftpflichtversicherung erfüllen muss. Und so müssen auch Betreiber von FPV Drohnen, wie zum Beispiel der Avata, wissen, dass z. B. auch die Drohnen Seriennummer unbedingt im Versicherungsvertrag stehen muss. Zudem muss die Versicherung eine spezielle Gefährdungshaftung für Drohnen umfassen. Wer hier also schnell schnell im Internet einen Anbieter erwischt, der nicht die Erfordernisse des österreichischen Pflichtversicherungswesens erfüllt und sich damit online registriert, bemerkt den fatalen Fehlgriff womöglich erst bei einer behördlichen Kontrolle (hier noch mehr Erfahrungen mit Drohnen Versicherungen). Oder noch schlimmer, erst dann, wenn es zu einem Schaden gekommen ist und die Versicherung nicht in Leistung geht. Deshalb hat jeder Drohnen Betreiber ...
"den Versicherungsnachweis über die aufrechte Versicherung (...) bei jedem Betrieb eines unbemannten Luftfahrzeuges mitzuführen und jederzeit auf Verlangen den Aufsichtsorganen vorzulegen."
Österreichisches Luftfahrtgesetz, § 24j Abs. 4
Tipp: Üblicherweise sind Privatsphären Verletzungen durch Drohnen in herkömmlichen Drohnenversicherungen nicht gedeckt. Nur unser exklusiver Pilot Privacy Shield versichert auch Verletzungen von Persönlichkeitsrechten mit Drohnen. Dieser Schutzschild ist insbesondere für Kamera Drohnen unverzichtbar und ist bei Air&More kostenlos ab einer Versicherungssumme von EUR 3 Millionen oder mehr kostenlos inkludiert.
Betreiber von FPV Drohnen haben es eilig: Wer heute seine gesetzeskonforme Drohnen Haftpflicht für seine DJI Avata beantragt bekommt innerhalb von 24 Stunden noch die ersehnte Polizzennummer für die Drohnen Registrierung per eMail!
In welche CE Klasse fällt die neue DJI Avata?

Die Drohnen CE Klassen-Kennzeichnung hängt einerseits von den technischen Spezifikationen deines UAS ab. Andererseits ist auch das Abfluggewicht (MTOM, Maximum Take-off Mass) des Copters entscheidend. Im Fall der DJI Avata haben wir ja ein maximales Abfluggewicht von 410 Gramm. Vorausgesetzt diese neue FPV Drohne erfüllt auch alle nötigen technischen Voraussetzungen, so kann man bei der DJI Avata von einer C1 Klassifizierung ausgehen. Diese Klassifizierung muss aber gut sichtbar auf der Drohne angebracht sein! Vorausgesetzt diese CE Klassen-Kennzeichnung steht auch wirklich auf der Drohne drauf, so findet ihr in unserem Beitrag zur Drohnen CE Kennzeichnung alle Infos, wo man genau mit dieser FPV Drohne fliegen darf. Für den Fall, dass die Avata aber noch keine CE Kennzeichnung hat, so findet Ihr hier unsere Tabelle zur Übergangsregelung in der Drohnen Open Kategorie.
Die Avata FPV Drohne und der Drohnenführerschein
Ganz klar: Wenn die DJI Avata 410 g Gewicht auf die Waage bringt, dann ist zumindest der vereinfachte Drohnenführerschein Pflicht. Diesen kann man bequem online im Dronespace Portal der Austro Control kostenlos absolvieren. Für alle Betreiber dieser neuen FPV Drohne, die sich schon mal vorbereiten möchten gibt es hier kostenlose Drohnenführerschein Prüfungsfragen zum Üben.
FPV Drohne immer mit Spotter betreiben!
In der Drohnen Kategorie OPEN gemäß EU Drohnenverordnung gilt ein wesentlicher Grundsatz, der auch für die DJI Avata (oder eben Avatar) zutrifft: Nämlich darf man ein UAS der OPEN Kategorie ausschließlich in direkter Sichtlinie (VLOS, Visual Line of Sight), sprich nur mit direkter Sichtverbindung betreiben. Dabei muss man im speziellen gerade bei FPV Drohnen aufpassen: Denn der Blick durch die Videobrille, also durch das bei der DJI Avata mitgelieferte Headset, gilt nicht als direkte Sichtverbindung zur Drohne. Ein ein reiner First Person View Flug ist also kein VLOS Betrieb, sondern eben ein BVLOS Flug, was für Beyond Visual Line of Sight steht. Anders formuliert: Wer ein FPV Headset aufsetzt, kann keine direkte Sichtlinie zur Drohne aufrecht erhalten, denn er schaut ja gewissermaßen durch die FPV Drohne durch.
Macht man also einen FPV Flug, so muss man immer einen externen Spotter dabei haben. Dieser ist eine zweite Person, die im Notfall in Echtzeit den Steuerer auf Probleme aufmerksam machen soll. Dieser externe Spotter muss für den FPV Piloten immer die direkte Sicht Linie (VLOS) zur DJI Avata aufrecht erhalten.
DJI Avata 360, Avata 2 und Avata FAQs
Unsere Redaktion ist auch auf Euer Feedback zur DJI Avata 360, zur Avata und zur DJI Avata 2 gespannt. Wenn Ihr also Infos zu Serienfehlern oder weitere News zu denn FPV Drohnen von DJI habt, so könnt Ihr uns diese gerne mailen.
Ja. Die DJI Avata 360 wiegt laut DJI ca. 455 g und ist eine Kameradrohne. Damit muss sich der Betreiber in Österreich bei Austro Control / Dronespace registrieren, bevor die Drohne im Freien betrieben wird.
Für die DJI Avata 360 braucht der Pilot zumindest den A1/A3-Drohnenführerschein, weil die Drohne über 250 g wiegt. Der Nachweis muss beim Flug elektronisch oder ausgedruckt mitgeführt werden.
Ja. Für die DJI Avata 360 ist in Österreich eine spezielle Luftfahrthaftpflichtversicherung für Drohnen nötig. Eine normale Haushaltsversicherung oder private Haftpflichtversicherung genügt für Drohnen registrierungspflichtiger Betreiber nicht. Der Versicherungsnachweis muss der konkret eingesetzten DJI Avata 360 eindeutig zuordenbar sein. Bei einer Serien-Drohne erfolgt diese Zuordnung in der Praxis über Hersteller, Modell, Gewicht/MTOM und individuelle Seriennummer. Deshalb sollte die Seriennummer der DJI Avata 360 in der Polizze, im Versicherungsnachweis oder in einem verbindlichen Anhang bzw. einer Flottenliste stehen.
Nein, nicht automatisch. Verletzungen von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten können in Österreich immaterielle Schäden sein. Diese sind in herkömmlichen Drohnen-Haftpflichtversicherungen nicht immer gedeckt und müssen in den Versicherungsbedingungen ausdrücklich mitversichert sein.
Die DJI Avata 360 kann im 360°-Modus die gesamte Umgebung erfassen. Dadurch können auch Personen, Grundstücke oder private Bereiche aufgenommen werden, die der Pilot beim Flug nicht bewusst als Motiv gewählt hat. Das macht die Prüfung des Versicherungsschutzes für Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre besonders wichtig.
Nicht unbedingt. Ansprüche wegen Verletzung der Privatsphäre oder Persönlichkeitsrechte können immaterielle Schäden betreffen. Deshalb sollten Betreiber prüfen, ob solche immateriellen Schäden ausdrücklich in der Drohnenversicherung mitversichert sind.
Ja, bei einer Serien-Drohne wie der DJI Avata 360 sollte die individuelle Seriennummer in der Polizze, im Versicherungsnachweis oder in einem verbindlichen Anhang bzw. einer Flottenliste stehen. Nur so ist bei Kontrollen und im Schadensfall eindeutig nachvollziehbar, dass genau diese Drohne versichert ist.
Eine rein personenbezogene Bestätigung ohne konkrete Gerätedaten ist in Österreich sehr problematisch. Der Versicherungsnachweis muss auch bei Flügen durch andere Fernpiloten dem konkret eingesetzten UAS zuordenbar sein. Bei der DJI Avata 360 bedeutet das in der Praxis: Hersteller, Modell, Gewicht und Seriennummer sollten im Nachweis enthalten sein.
Die Seriennummer der Avata 360 findet man wieder im Batteriefach neben dem QR-Code. Bei den uns vorliegenden Fotos ist sie vierzeilig aufgebaut, beginnend mit "158 ...". Achtung: Die korrekte Seriennummer einer Drohne ist wichtig, denn diese muss auch im Versicherungsnachweis der Drohnenversicherung enthalten sein.
Nicht zwingend. Auch eine Flottenpolizze kann möglich sein. Entscheidend ist aber, dass jede versicherte Drohne im Versicherungsnachweis oder in einem verbindlichen Anhang einer echten Versicherungspolizze (= Versicherungsschein) eindeutig identifizierbar ist. Bei mehreren Drohnen sollte daher jede DJI Avata 360 mit ihrer individuellen Seriennummer angeführt sein.
Wenn ein anderer Fernpilot die DJI Avata 360 fliegt, sollte er die Registrierungsbestätigung des Betreibers und den Versicherungsnachweis für genau diese Drohne mitführen können. Der Nachweis sollte die Seriennummer der eingesetzten DJI Avata 360 enthalten.
Laut DJI hat die DJI Avata 360 die EU-Klassenkennzeichnung C1. Damit ist der Betrieb in der offenen Kategorie grundsätzlich in A1 möglich. Menschenansammlungen dürfen aber nicht überflogen werden.
Nein. Die DJI Avata 360 wiegt laut Hersteller ca. 455 g. Sie liegt damit über 250 g und auch knapp über 450 g. Sie sollte daher nicht mit DJI-Mini-Drohnen unter 250 g verwechselt werden.
Bei der Austro Control ist die Registrierung grundsätzlich betreiberbezogen. Der Gerätewechsel muss aber der Versicherung gemeldet werden, damit die neue DJI Avata 360 mit korrekter Seriennummer in der Polizze und dem Versicherungsnachweis steht.
Wenn der Pilot die Drohne beim Flug nicht selbst direkt sehen kann, sondern nur durch die Videobrille blickt, ist ein Spotter dringend zu empfehlen. In der offenen Kategorie muss die direkte Sichtverbindung zur Drohne gewährleistet bleiben.
Die neue DJI Avata 2 FPV Drohne hatte ihr Erscheinungsdatum mit 11. April 2024. Hier mehr Infos zur DJI Avata Versicherung >
Die Avata 2 hat ein Gewicht von 377 g MTOM. Der Akku dieser FPV Drohne wiegt 145 g. Hier noch mehr zur richtigen DJI Avata Versicherung >
Die Avata 2 verfügt laut DJI über eine Flugzeit von insgesamt 23 Minuten. Die Schwebezeit wird mit 21 Minuten angegeben. Hier noch mehr zur besten DJI Avata Versicherung >
Die Avata 2 als FPV Drohne alleine kostet 489 Euro. Das Fly More Paket mit 1 Akku kostet 999 Euro. Die Avata 2 Fly More Combo mit 3 Akkus kostet 1199 Euro. Hier Wissenswertes zur DJI Avata Versicherung >
Die DJI Avata hat insgesamt 410 Gramm Gewicht. Diese FPV Drohne verfügt über 4 Rotoren mit jeweils 5 Lamellen. Der Diagonale Abstand Beträgt lediglich 120 mm. Die Avata verfügt über ein Air Sense System und kann über einen Motion Controller einhändig gesteuert werden. Hier mehr Infos zur DJI Avata >
Da die DJI Avata insgesamt 410 g wiegt, sollte sie (hoffentlich!) einen C1 Kennzeichnung erhalten. Hier mehr Infos zu den CE-Kennzeichnungen für Drohnen. Wenn die Avata aber noch keine CE Kennzeichnung hat, so findet Ihr hier unsere Tabelle zur Übergangsregelung in der Drohnen Open Kategorie.
Da die Avata über Sensoren verfügt, die personenbezogene Daten aufnehmen können, gilt diese als unbemanntes Luftfahrzeug System (UAS). Sie fällt laut EU Drohnenverordnung in die UAS Kategorie OPEN, weshalb man auch hier eine Drohnen Registrierung für Drohnen Betreiber (UAS Operator) absolvieren muss. Da diese FPV Drohne mit ihren 410 Gramm klar unter 900 g wieg, darf man mit ihr (vorausgesetzt sie ist wirklich C1 gekennzeichnet) auch in der Unterkategorie A1 unterwegs sein. Sprich, mit dieser Drohne sind auch Flüge nahe an Unbeteiligten möglich. Drohnen Einsätze "über" Unbeteiligten sind jedoch zu vermeiden! Hier mehr zur Drohnen CE-Kennzeichnung.
Gemäß der EU Drohnenverordnung fällt die Avata FPV Drohne von DJI in die UAS Kategorie OPEN. In dieser darf man man maximal 120 Meter hoch über Grund (AGL, Above Ground Level) fliegen. Dabei muss aber die direkte Sichtlinie zur Drohne muss immer gewährleistet sein . Da gerade beim FPV Flug der direkte Sichtkontakt zur Drohne aufgrund des Headsets von Seiten des Piloten nicht gewährleistet ist, braucht es beim FPV Betrieb unbedingt einen zweiten Spotter. Dieser behält die Drohne immer im Auge und muss zur Not sofort in die Steuerung der DJI Avata eingreifen können. Hier mehr zum Thema FPV Drohnen Versicherung und Registrierung >
Das FPV Drohnen wie die Avata mit einem Sensor personenbezogene Daten aufnehmen können, muss man sich als Drohnen Betreiber (UAS Operator) unbedingt auf dronespace.at registrieren! Im Zuge dieser sogenannten Drohnen Registrierung fragt die Österreichische Luftfahrtbehörde auch nach einer echten gerätebezogenen (!) Drohnenversicherung. Nach der Registrierung bekommt man für seinen FPV Drohne eine Drohnen Betreibernummer, die man auch auf der DJI Avata sichtbar anbringt. Hier noch Wissenswertes zur Drohnen Registrierung >>>
FPV Drohnen wie die DJI Avata brauchen als UAS ein spezielle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung für Drohnen. Reine Private Haftpflichtversicherungen gehen für Drohnen nicht. In der Versicherung für diese neue FPV Drohne von DJI müssen dann auch Daten wie etwa die Drohnen Seriennummer enthalten sein. Hier schon mal die beste Mini-Drohnen Haftpflichtversicherung >>>
Definitiv ja! Da die Avata 410 Gramm wiegt ist der Drohnenführerschein Pflicht. Hier mehr Infos zum Drohnenführerschein in Österreich sowie hier schon mal zum Üben die Drohnenführerschein Prüfungsfragen >
Da die DJI Avata erst seit kurzem erhältlich ist, sind uns noch keine noch keine Serienfehler gemeldet worden. Hier mehr Drohnen Testberichte >
Die Seriennummer der Avata findet man wieder im Akkufach. Diese 4-zeilige Drohnen Seriennummer braucht man, um seine gesetzeskonforme Drohnenversicherung zu beantragen. Hier noch Infos zur Hier mehr zur DJI Avata >>>
Wir hoffen, dass diese neue FPV Drohne von der DJI rasch ausgeliefert wird. Sollte es zu Verzögerungen bei der DJI Avata kommen, so könnt Ihr diese uns gerne per melden.
Nützliche Links
Hier als Ergänzung zur Avata (auch DJI Avatar genannt) Interessantes zur 1. DJI FPV Drohne, die 2021 erschien.
Und mehr zum Thema FPV Drohnen Versicherung.
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