Erstveröffentlicht: 2018 | Vollständig aktualisiert: 06.08.2026 | Fachlich geprüft durch AIR&MORE OG, Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten
Drohnen Versicherung-Vergleich Österreich: Die richtige Drohnen-Versicherung sei gut gewählt. Denn abseits von sehr unterschiedlichen Preisen gibt's beim einen oder anderen Anbieter auch die eine oder andere Deckungslücke!
Deshalb lohnt es sich, Versicherungstarife für Drohnen-Versicherungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Die folgenden und viele weitere Fragen werden wir hier besprechen:
Wer bietet eine echte Luftfahrzeug-Haftpflicht Versicherung und wer nicht?
- Wer liefert eine gesetzeskonforme UAS Versicherung gemäß Österreichischem Luftfahrtgesetz.
- Welcher Versicherer liefert auch eine überprüfbare Gerätedokumentation im Versicherungsnachweis bzw. in der Polizze?
- Wessen Schutz umfasst nur Spielzeug Drohnen, aber nicht mehr?
- Welche Polizzennummer ist bei der Drohnen Registrierung der Austro Control gültig und welche nicht?
- Wo bekomme ich auch eine Multicopter Kasko-Versicherung für Eigenschäden an meiner Drohne?
- Warum sollten reine Vermögensschäden und reine Ausfallschäden bei einer Versicherung für Drohnen inkludiert sein?
- Welche Versicherung bietet Schutz bei einer versehentlichen Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch Drohnen?
Drohnen-Versicherung Vergleich - Schnellübersicht:
- Die Drohnen Haftpflichtversicherung im Vergleich - Pflichtversicherung!
- Die Drohnen-Kaskoversicherung im Vergleich
- Die Drohnen-Rechtschutzversicherung im Vergleich
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Multicopter Kasko Versicherung Österreich: Eigenschäden und Diebestahl hier versichern >>>
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1. Drohnen-Versicherung Vergleich: Drohnen-Haftpflichtversicherung

Bevor wir mit dem Vergleich bezüglich Drohnen Versicherungen für Österreich starten, wollen wir folgende Basics festhalten: Wer hierzulande eine Kamera-Drohne einsetzt, kommt um eine spezielle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung mit eigenen Luftfahrt-Versicherungsbedingungen nicht herum. Denn gemäß der neuen EU Drohnenverordnung gelten Drohnen spätestens dann, wenn eine Kamera eingebaut ist als UAS. Und UAS bedeutet nunmal Unmanned Aircraft System. Nicht nur deshalb muss man "für den Betrieb einer Drohne in Österreich (...) entsprechend den Anforderungen des Luftfahrtgesetzes versichert sein". So der Wortlauf auf dem Dronespace Portal der Austro Control. Zudem braucht man bei der verpflichtenden Registrierung für Drohnen Betreiber (UAS Operator) die Polizzennummer einer gesetzeskonformen Drohnen Haftpflichtversicherung, die am besten in der ganzen EU gilt, inklusive Gefährdungshaftung, 750.000 Sonderziehungsrechten etc.
Fakt ist: Herkömmliche Privat-Haftpflichtversicherungen können hier kein geeignetes Bedingungswerk zur Verfügung stellen. Wer sich eingehender informieren möchte, findet hier unseren Artikel "Sind Drohnen in der Privathaftpflichtversicherung versichert?" Eine Fragestellung, die man schon mal aus mehreren Gründen mit NEIN beantworten kann. Denn es braucht zudem eine Versicherung mit einer sogenannten Luftfahrt-Lizenz. Schliesslich handelt es sich bei Drohnen um unbemannte Luftfahrzeuge (uLFZ) bzw. um unbemannte Luftfahrzeugsysteme (UAS) gemäß Durchführungsverordnung (EU) 2019/947. Dass in diesem Markt nur große Player mithalten können, ist verständlich. Hier also ein aktueller Drohnen-Versicherung Vergleich für Österreich.
Wichtig für die Registrierung: Entscheidend ist die Nummer einer echten Versicherungspolizze. Welche Polizzennummer bei der Drohnen-Registrierung zulässig ist und warum Angebots-, Antrags- oder bloße interne Nummern nicht reichen, erklären wir im verlinkten Beitrag im Detail.
Ohne Drohnen Polizzennummer keine Drohnen Registrierung!
Ach ja ... wie schon oben erwähnt braucht man für die verpflichtende Registrierung als Drohnen Betreiber (UAS Operator) auch schon die Polizzennummer einer echten Drohnen-Versicherung ... und ohne Drohnen Registrierungsnummer darf man sein UAS nicht in Betrieb nehmen!

Deshalb Achtung: Manche Versicherungen brauchen für die sogenannte "Ausfertigung" ihrer Versicherungspolizze bis zu 6 Wochen, wiederum andere sind da zum Glück flotter! Und übrigens: Die Polizzennummer der Drohnen Haftpflichtversicherung wird in der Bestätigung der Austro Control "amtssigniert" festgehalten. Unter diesem Link findest Du ein Beispiel für eine behördliche Drohnen Registrierungsbestätigung >

Tipp: Dass die Polizzennummer auf der Registrierungsbestätigung aufscheint, ist noch keine behördliche Bestätigung, dass die zugrunde liegende Drohnenversicherung in Österreich auch rechtskonform ist. Warum die Betreiberregistrierung keine behördliche Bestätigung der Rechtskonformität ist, erklären wir im verlinkten Beitrag im Detail. Drohnenbetreiber haften selbst für die Auswahl einer gesetzeskonformen Drohnen Versicherung.
Wer den Weg abkürzen möchte, findet hier schon mal die aktuell günstigste Drohnen Haftpflichtversicherung in Österreich >>>
Für Drohnen bis 450 Gramm gibt's hier die aktuell günstigste Haftpflicht Versicherung für Mini Drohnen >>>
Eigene Polizze und Gerätedokumentation: zwei getrennte Qualitätsmerkmale
Mit Wiener Städtischer, UNIQA, R+V und Helvetia werden in diesem Vergleich etablierte Versicherungsunternehmen mit Sitz oder Niederlassung in Österreich berücksichtigt. In den von AIR&MORE geprüften Einzelvertragsvarianten kann der UAS-Betreiber selbst Versicherungsnehmer und Empfänger einer eigenen Polizze sein. Abhängig vom gewählten Produkt und Versicherungsmodus kann das versicherte UAS außerdem mit Hersteller, Modell und Seriennummer dokumentiert werden. Maßgeblich sind immer das konkrete Angebot, die Polizze und die Versicherungsbedingungen.
Drei Fragen sind voneinander zu trennen: Die Gerätedokumentation erleichtert die Zuordnung des eingesetzten UAS zum Versicherungsnachweis. Die eigene Polizze verbessert den unmittelbaren Zugang des Betreibers zu Vertrag, Dokumenten und Vertragsstatus. Der Deckungsumfang entscheidet, welche Schäden, Einsätze und Personen tatsächlich versichert sind.
Vorteile der Gerätedokumentation
Nach § 24j Abs. 4 LFG müssen der Betreiber oder der verantwortliche Pilot den Nachweis der aufrechten Versicherung und die Registrierungsbestätigung bei jedem Betrieb mitführen und auf Verlangen vorlegen. Bei einer ausgeliehenen Drohne kann eine übereinstimmende Seriennummer den Abgleich zwischen Fluggerät und Versicherungsnachweis erleichtern.
Auch bei der Schadenprüfung kann eine gerätedokumentierte Drohnenversicherung hilfreich sein. § 34 Abs. 2 VersVG bestimmt: „Belege kann der Versicherer insoweit fordern, als die Beschaffung dem Versicherungsnehmer billigerweise zugemutet werden kann.“ Sind Hersteller, Modell und Seriennummer bereits in den Vertragsunterlagen festgehalten, steht ein wichtiges Beweismittel zur Identität des versicherten UAS zur Verfügung. Das ersetzt jedoch nicht den Nachweis der übrigen Deckungsvoraussetzungen.
Nach § 166 LFG kann ein Geschädigter seinen Schadenersatzanspruch im Rahmen des Versicherungsvertrags auch direkt gegen den Versicherer geltend machen. Die Seriennummer begründet dieses direkte Klagerecht nicht, kann aber helfen, den zuständigen Versicherer und den für die schadenverursachende Drohne maßgeblichen Vertrag rascher zuzuordnen.
Vorteil einer eigenen Polizze
Nach § 168 Abs. 1 LFG stellt der Versicherer den Versicherungsnachweis dem Versicherungsnehmer aus. Nach § 167 Abs. 2 LFG müssen Versicherer und Versicherte eine vorzeitige Beendigung oder Unterbrechung des Versicherungsschutzes unverzüglich der Austro Control melden. Ist der UAS-Betreiber zugleich versicherte Person und Versicherungsnehmer, sind Dokumentenzugang, Verantwortlichkeit und Vertragskontrolle klarer gebündelt.
Bei einer Versicherung für fremde Rechnung schließt ein Versicherungsnehmer den Vertrag im eigenen Namen für eine andere versicherte Person ab (§ 74 VersVG). Die Rechte aus dem Vertrag stehen zwar grundsätzlich dem Versicherten zu; die Übermittlung des Versicherungsscheins kann jedoch nur der Versicherungsnehmer verlangen. Ohne dessen Zustimmung kann der Versicherte seine Rechte nur unter den Voraussetzungen des § 75 VersVG selbst ausüben. § 76 VersVG räumt dem Versicherungsnehmer zusätzlich formelle Verfügungsbefugnisse ein. Diese Trennung zwischen materieller Berechtigung des Versicherten und formeller Verfügungsbefugnis des Versicherungsnehmers wird auch in der Rechtsprechung des OGH beschrieben.
Die versicherungsrechtliche Stellungnahme der Weinrauch Rechtsanwälte GmbH vom 17.04.2024 untersucht diese Vertragskontrollfragen bei Sammelpolizzen für fremde Rechnung. Das unveränderte Original beginnt auf Seite 2; Seite 1 enthält einen davon getrennten Aktualisierungshinweis von AIR&MORE zur Rechtslage ab 1. September 2026. Die Stellungnahme behandelt unter anderem Prämienverzug nach § 39 VersVG, die Annahme von Zahlungen des Versicherten nach § 35a VersVG und den Schutz geschädigter Dritter nach § 158c VersVG. Sie ist eine fachliche Rechtsmeinung, keine bindende Gerichtsentscheidung.
Pauschalversicherung ab 1. September 2026
Der am 6. Juli 2026 vom Nationalrat und am 16. Juli 2026 vom Bundesrat beschlossene Gesetzestext zur Änderung des § 24j Abs. 3 LFG sieht mit 1. September 2026 ausdrücklich vor, dass für UAS der „offenen“ und „speziellen“ Kategorie sowie im Modellflug anstelle einer Einzelversicherung auch eine pauschale Haftpflichtversicherung für sämtliche UAS eines Betreibers zulässig ist.
Damit ist eine fehlende Einzelgerätedokumentation nicht schon für sich allein ein Rechtsmangel. Die Fragen „pauschal oder gerätedokumentiert?“ und „eigene Polizze oder Sammelpolizze für fremde Rechnung?“ bleiben voneinander zu trennen: Die Pauschalversicherung betrifft den Deckungs- und Nachweismodus; die Stellung als Versicherungsnehmer betrifft Vertragszugang und Vertragskontrolle.
AIR&MORE Fazit: Bei sonst vergleichbarem Deckungsumfang bietet eine eigene Polizze in Verbindung mit einer aktuellen Gerätedokumentation regelmäßig besonders hohe Transparenz sowie Nachweis- und Zuordnungssicherheit für Betreiber, Fernpiloten, Versicherer und Geschädigte. Eine pauschale oder nicht seriennummernbezogene Polizze ist deshalb nicht automatisch rechtswidrig oder ungeeignet. Sie muss den Versicherungsschutz für das konkret eingesetzte UAS jedoch auf andere überprüfbare Weise klar nachweisbar machen.
Wer die zugrunde liegenden Gutachten, Behördenquellen und das laufende Zielmarkt-Monitoring für Österreich gesammelt nachlesen möchte, findet diese im Gutachten-Hub zur Drohnenversicherung in Österreich.
Wiener Städtische Drohnen Haftpflichtversicherung im Versicherung-Vergleich

Stand 2026: Die Drohnen-Versicherung bei der Wiener Städtischen startet ab 79,50 € pro Jahr Bei einer Versicherungssumme von € 1,5 Millionen. Nun kann man Wettbewerbe und andere Erweiterungen kostenpflichtig in die Deckung mit einschließen. Wer eine Wiener Städtische Drohnen-Versicherung abschliessen möchte, kann diese hier bei uns anfordern >>>
Die Jahresprämien im Überblick: Stand 13.04.2026, jeweils pro Jahr. Die Basisprämie gilt jeweils für 1,5 Mio. € Versicherungssumme.
- C0 / C1
- Privat: Basisprämie 79,50 €; Erhöhung auf 3 Mio. €: +18,25 €; Wettbewerbe in Europa: +18,25 €; Gesamt mit beiden Optionen: 116,00 € pro Jahr.
- Gewerblich: Basisprämie 114,50 €; Erhöhung auf 3 Mio. €: +25,75 €; Wettbewerbe in Europa: +25,75 €; Gesamt mit beiden Optionen: 166,00 € pro Jahr.
- C2
- Privat: Basisprämie 85,50 €; Erhöhung auf 3 Mio. €: +26,03 €; Wettbewerbe in Europa: +18,63 €; Gesamt mit beiden Optionen: 130,16 € pro Jahr.
- Gewerblich: Basisprämie 125,50 €; Erhöhung auf 3 Mio. €: +38,25 €; Wettbewerbe in Europa: +27,50 €; Gesamt mit beiden Optionen: 191,25 € pro Jahr.
Besondere Merkmale bei der Wiener Städtischen:
- Der Kunde ist selbst Versicherungsnehmer bzw. Polizzeninhaber
- Gerätedaten der Drohne in der Polizze
- Versicherungsmodus: gerätedokumentiert
- Aktualisierung bei Drohnenwechsel jederzeit online möglich
Interessierte finden hier noch weitere Erfahrungen mit der Drohnen Versicherung der Wiener Städtischen.
Historische Daten zur Wiener Städtischen Drohnen-Versicherung:
Stand 2025: Jetzt gibt es bei der Wiener Städtischen auch einen Drohnen Haftpflichttarif ab € 79,50 pro Jahr, Wettbewerbe allerdings ausgeschlossen.
Stand 14. Juli 2021: Die Wiener Städtische führt ihre Drohnen Haftpflichtversicherung nun doch "bis auf Weiteres" weiter.
Stand Juni 2021: Die Drohnen Haftpflichtversicherung der Wiener Städtischen wird aufgelöst!
Hier mehr zum möglichen Ende der Drohnenversicherung der Wiener Städtischen >
Hier wichtige Infos für Kunden mit einer bestehenden Wiener Städtische Drohnen Versicherung >
Stand Frühjahr 2021:
Sicher, die Wiener Städtische gehört zu den Größten am heimischen Versicherungsmarkt. Natürlich will man hier auch das Thema Flugdrohnen bedienen. Dabei bietet die Wiener-Städtische Drohnen-Versicherung Deckung für private und gewerbliche Flüge. Wer z. B. eine DJI Mavic Drohne (mit 0,734 kg) bei der Städtischen versichern will, erhält folgende Jahresprämien:
- Private Drohnen Haftpflichtversicherung für DJI Mavic mit Aufnahme von Bildmaterial (bewilligungspflichtig bei der Austro Control)
Versicherungssumme € 1,5 Mio. - um € 82,45 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer - Gewerbliche Drohnen Haftpflichtversicherung für DJI Mavic mit Aufnahme von Bildmaterial (bewilligungspflichtig bei der Austro Control)
Versicherungssumme € 1,5 Mio. - um € 119,00 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
Wiener Städtische Drohnen-Versicherung OHNE reine Vermögensschäden
Dabei sind in der Wiener Städtischen Drohnen-Versicherung auch die sogenannten abgeleiteten Vermögensschäden mitversichert. Das sind Vermögensschäden durch Drohnen, die auf einen versicherten Personen- oder Sachschaden zurückzuführen sind. Was umgekehrt aber bedeutet, dass die reinen Vermögensschäden bzw. Ausfallschäden nicht versichert sind! Warum sollten reine Vermögensschäden bei einer Versicherung für Drohnen inkludiert sein? Ganz einfach: Auch reine Ausfallschäden können rasch die eigene finanzielle Existenz bedrohen. Hier mehr zum Risiko von reinen Vermögensschäden durch Drohnen.
Wer eine Wiener Städtische Drohnen-Versicherung abschliessen möchte, kann diese hier bei uns anfordern >>>
Hier noch mehr Infos und eine Prämientabelle zur Drohnen Versicherung der Wiener Städtischen.
Uniqa Drohnen Haftpflichtversicherung im Versicherung-Vergleich

Stand August 2026: Wer eine Drohnen-Versicherung von der Uniqa möchte, muss zuerst dort anfragen. Möglich sind auch spezielle Rabatte in Kombination mit anderen Uniqa Versicherungen und nun auch ohne Selbstbehalt!
Wir haben im August 2026 wieder ein Angebot eingeholt.
- Jahresprämie € 64,58 bei einer Versicherungssumme von € 1 Million
- für Personen- und Sachschäden.
- Versichert ist die private Drohnen Nutzung
- und keine kommerzielle Nutzung.
- Deckungsbereich: Österreich
- Kombination mit bestehenden Uniqa Versicherungen möglich
- z. B. als eigener Luftfahrt-Baustein in einer Haushalts- oder Eigenheim-Versicherung
Besondere Merkmale bei der Uniqa:
- Der Kunde ist selbst Versicherungsnehmer bzw. Polizzeninhaber
- Gerätedaten der Drohne in der Polizze
- Versicherungsmodus: gerätedokumentiert
- Aktualisierung bei Drohnenwechsel über den jeweiligen Betreuer
Wer sich für eine Uniqa Drohnen Haftpflichtversicherung interessiert, kann diese wieder bei uns anfordern >>>
Hier noch mehr Erfahrungen mit der Drohnenversicherung der Uniqa.
Historische Daten zur Uniqa Drohnen-Versicherung:
Stand Frühjahr 2022: Aktuell sind keine Drohnen Versicherungen der Uniqa im Netz. Denn laut Auskunft der Uniqa überarbeitet diese ihre Tarife gerade. Wir hoffen, daß wir bald Neues zur Drohnenversicherung der Uniqa berichten können!
Stand Frühjahr 2021: Wo die Wiener Städtische nach Kunden sucht, dort darf logischerweise auch die Uniqa nicht fehlen. Doch verzichtet der zweitgrößte heimische Versicherer mit einer Einschränkung auf Hobbydrohnen, Drohnen mit privater Nutzung und Einsatz von Drohnen bei Wettbewerben hier bereitwillig auf alle gewerblichen Drohnen Piloten. Vergleichen wir dabei wieder eine Drohen-Versicherung für eine handelsübliche DJI Mavic:
- Private Drohnen Haftpflichtversicherung für DJI Mavic mit Aufnahme von Bildmaterial (bewilligungspflichtig bei der Austro Control)
Versicherungssumme € 1 Mio. - um € 75,00 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer. Gewerbliche Drohnen Haftpflichtversicherung- wird nicht angeboten!
Uniqa Drohnen-Versicherung ohne kommerzielle Nutzung!
Nun sieht dieser Tarif auf den ersten Blick vielleicht günstiger aus als jener der Wiener Städtischen Drohnen-Versicherung. Doch sei nochmals betont, dass jedwede kommerzielle Drohnennutzung hier ausgeschlossen ist. Zudem gilt diese Drohnen-Versicherung nur in Österreich und - last but not least - fällt im Schadensfall (ausser bei Personenschäden) zusätzlich noch ein Uniqa Selbstbehalt von mindestens € 200 an. Dieser kann sich aber bis zu 10% der Schadensumme auswachsen, was auch wiederum existenziell bedrohlich werden kann! Dass Kunden mit einer bestehenden Uniqa Sachversicherung diesen Tarif etwas günstiger bekommen (um € 60 pro Jahr) macht dieses Manko nicht unbedingt wett. Und noch etwas:
"Der Versicherungsschutz gilt für die Haltung und Verwendung von Drohnen in Österreich" - außerhalb Österreichs besteht also bei der Uniqa Drohnen-Versicherung kein Versicherungsschutz. Also aufpassen im Urlaub! Denn so jedenfalls steht es im Produkt-Informationsblatt der Uniqa.
Wer sich für eine Uniqa Drohnen-Versicherung interessiert, kann diese wieder bei uns anfordern >>>
Hier gibt's noch weitere wissenswerte Details in Sachen Uniqa Drohnenversicherung.
R+V Drohnen Haftpflichtversicherung im Versicherung-Vergleich
Als Versicherer der FinanzGruppe Volksbanken und Raiffeisenbanken mischt die R+V Versicherung am Drohnenmarkt gehörig mit. Die R+V Drohnen-Versicherung deckt dabei private und gewerbliche Drohnenflüge ab. Wieder nehmen wir eine DJI Mavic Drohne für unseren Preisvergleich:

- Private Luftfahrt-Haftpflicht:
- Versicherungssumme € 1 Mio. - um € 58,83 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Versicherungssumme € 3 Mio. - um € 79,92 (ÖAMTC Mitglieder: € 71,92) pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Mini-Drohnen noch günstiger! So kann man bei der R+V z. B. eine DJI Mini schon ab € 39,96 pro Jahr privat versichern!
- Gewerbliche Luftfahrt-Haftpflicht:
- Versicherungssumme € 1 Mio. - um € 94,91 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Versicherungssumme € 3 Mio. - um € 138,75 (ÖAMTC Mitglieder: € 124,87) pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Mini-Drohnen noch günstiger! So kann man bei der R+V z. B. eine DJI Mini schon ab € 89,36 pro Jahr kommerziell versichern!
R+V Drohnen-Versicherung: günstiger und mehr Leistung!
Hervorzuheben sei hier, dass nicht nur die abgeleiteten, sondern auch die reinen Vermögensschäden bis € 1 Mio. abgedeckt sind. Zudem haben die Tarife der R+V Drohnen-Versicherung keinen Selbstbehalt. Wer allerdings eine Mini Drohne (bis 450 Gramm Abfluggewicht) benutzt, sollte aufpassen. Schliesslich sind die R+V Mini-Drohnen Tarife nochmal ein klein wenig günstiger.
R+V Drohnen Haftpflichtversicherung: 10% ÖAMTC Rabatt
Auch zu erwähnen, dass ÖAMTC Mitglieder hier nochmal 10% Sonder-Rabatt bekommen. Dieser greift in der normalen Drohnen Haftpflichtversicherung als auch in der Haftpflicht Versicherung für Mini-Drohnen (z. B. für DJI Mini Serie) ab € 3 Mio. Versicherungssumme. Damit will man Drohnen Piloten ermuntern, sich in Sachen Versicherungsschutz nicht nur auf das gesetzliche Minimum zu beschränken. Nach wie vor bekommt man in der R+V Drohnen-Versicherung auch die € 1 Mio. Variante, doch sind höhere Versicherungssummen gerade angesichts potentieller Personenschäden sehr zu empfehlen. Hier deshalb noch mehr Infos in Sachen Luftfahrthaftpflicht Versicherungssumme bei Drohnen und warum Geiz nicht immer geil ist! Schließlich geht es neben der finanziellen Existenz von Geschädigten zugleich auch um jene des Drohnen Piloten oder des verantwortlichen Betreibers. Generell bietet die R+V Drohnen-Versicherung hier zum Glück Deckungssummen von bis zu € 10 Mio. an.
30% Mengenrabatt ab 3 oder mehr Drohnen bei der R+V
Die R+V wirbt in der Drohnen-Versicherung auch damit, dass Betreiber ab 3 oder mehr Drohnen 30 % Mengenrabatt bekommen. Dieser Mengenrabatt gilt laut R+V dann für alle Drohnen eines Betreibers in der verpflichtenden Drohnen Haftpflichtversicherung.
Gibt's nur bei R+V: Deckung bei Verletzung von Persönlichkeitsrechten!
Seit 01.04.2019 bietet die R+V Drohnen-Versicherung noch einen weiteren wichtigen Deckungsbaustein, welchen es so am Markt kein zweites mal gibt. So erhalten alle kommerziellen Drohnen Piloten ab der € 3 Mio. Variante eine exklusiven Baustein kostenfrei (!) dazu. Dieser umfasst den Schutz bei unbeabsichtigter Verletzung von Persönlichkeits- und Namensrechten bis € 7.500 pro Jahr. Für den Fall also, dass z. B. mal eine versehentlich mitgefilmte Person sich belästigt fühlt oder gar Schadenersatz fordert, sind gewerbliche Luftbild-Dienstleister hier abgesichert. Hier mehr zum Thema Drohnen und Schutz der Privatsphäre sowie zur Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch Drohnen.
Besondere Merkmale bei der R+V:
- Der Kunde ist selbst Versicherungsnehmer bzw. Polizzeninhaber
- Gerätedaten der Drohne in Polizze oder Versicherungsnachweis
- Versicherungsmodus: gerätedokumentiert
- Aktualisierung bei Drohnenwechsel jederzeit online möglich
Hier gibt's das R+V Drohnen Haftpflichtversicherung Produktinformationsblatt (Stand: September 2021).
Wer eine R+V Drohnen-Versicherung abschliessen möchte, findet hier alle Highlights der R+V Drohnen Haftpflichtversicherung >>>
Und hier alle Highligts zur R+V Haftpflicht Versicherung für Mini-Drohnen >>>
Weitere Infos gibt's hier in einem extra Beitrag zur R+V Drohnen Versicherung.
Helvetia Drohnen Haftpflichtversicherung im Versicherung-Vergleich
2026: Die Helvetia kann im Vergleich zu Drohnen-Versicherung für Österreich den Preis ab € 42 pro Jahr immer noch halten!
Die aktuellen Eckdaten im Überblick: Stand 13.04.2026 laut Helvetia-Webseite. Die Prämie richtet sich nach Gewichtsklasse und gewählter Versicherungssumme.
- Ab 42,00 € pro Jahr für die leichteste Geräteklasse C0 unter 250 g bei 1,5 Mio. € Versicherungssumme.
- Versicherbar sind privat genutzte Flugmodelle bzw. privat genutzte unbemannte Luftfahrzeuge der Kategorie Open bis 5 kg Abfluggewicht.
- Voraussetzung laut Helvetia: Flugbetrieb nur mit direkter Sichtverbindung (VLOS) sowie Einhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben.
- Die Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden ist zwischen 1,5 Mio. € und 5 Mio. € wählbar.
- Mitversichert sind Personen-, Sach- und abgeleitete Vermögensschäden; laut Helvetia auch reine Vermögensschäden.
- Der örtliche Geltungsbereich umfasst ganz Europa sowie die außereuropäischen Mittelmeeranrainerstaaten.
- Laut Helvetia besteht Versicherungsschutz auch für Indoor-Flüge und Wettbewerbe.
- Laut unseren Recherchen arbeitet die Helvetia immer noch mit einer zehnjährigen Vertragslaufzeit.
Wer eine Helvetia Drohnen-Versicherung für Kunden mit Sitz in Österreich abschliessen möchte, kann diese gerne bei uns anfordern >>>
Besondere Merkmale bei der Helvetia:
- Der Kunde ist selbst Versicherungsnehmer bzw. Polizzeninhaber
- Gerätedaten der Drohne in Polizze
- Versicherungsmodus: gerätedokumentiert
- Aktualisierung bei Drohnenwechsel möglich
Hier finden Interessierte noch mehr Erfahrungen mit der Drohnen Versicherung der Helvetia.
Historische Daten zur Helvetia Drohnen-Versicherung:
Stand 2024: Es gibt bei der Helvetia auch einen Tarif ab € 42 pro Jahr mit Deckungssumme € 1,5 Mio. Euro, allerdings gilt dieser Tarif ausschließlich für Drohnen unter 250 g. Leider haben die Verträge dann eine zehnjährige Laufzeit mit Kündigungsmöglichkeit zum Ende des dritten Jahres, inklusive Laufzeitrabatt-Rückforderung.
Stand Jänner 2021: Natürlich versuchen auch weitere Versicherungen am Drohnen-Versicherungsmarkt mitzuspielen. Und deshalb gibt's nun auch eine eigene Helvetia Drohnen-Versicherung für Österreich. Doch wer das Antragsformular der Helvetia in Händen hält, dem fällt schnell folgender Passus auf: "Ausschließlich private Nutzung". Auch gibt's bei der Helvetia eine zusätzliche Beschränkung auf "ein Maximalgewicht (beim Abflug) 5 kg". Hier nun die Preise der Helvetia Drohnen-Versicherung (2021) im Überblick:

- Private Drohnen Haftpflichtversicherung für Multicopter bis 1,5 kg Abfluggewicht
- Versicherungssumme € 1,5 Mio. - um € 69 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Versicherungssumme € 3 Mio. - um € 93 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Private Drohnen Haftpflichtversicherung für Multicopter bis 3 kg Abfluggewicht
- Versicherungssumme € 1,5 Mio. - um € 97 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Versicherungssumme € 3 Mio. - um € 131 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Private Drohnen Haftpflichtversicherung für Multicopter bis 5 kg Abfluggewicht
- Versicherungssumme € 1,5 Mio. - um € 117 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Versicherungssumme € 3 Mio. - um € 158 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
Helvetia Drohnen-Versicherung: weitere historische Details
Leider sind auch bei der Helvetia (mit Stand Dezember 2020) nur die abgeleiteten Vermögensschäden gedeckt. "Es besteht jedoch keine Deckung für reine Vermögensschäden" liest man dazu explizit auf der Helvetia Drohnen Webseite. Dabei ist zum Glück wenigstens der örtliche Geltungsbereich nicht rein auf Österreich bezogen, denn er umfasst immerhin auch "ganz Europa sowie die außereuropäischen Mittelmeeranrainerstaaten".
Fazit: Aktuell sind andere Drohnen Haftpflichtversicherungen der Helvetia noch ein Stück voraus. Wer eine Helvetia Drohnen-Versicherung haben möchte, kann diese gerne bei uns anfordern >>>
2. Drohnen-Versicherung Vergleich: die Drohnen-Kasko Versicherung
Was Vollkaskoversicherungen für Drohnen betrifft, so lässt sich am Markt folgende Tendenz feststellen: Mit steigender Sensibilität für Eigenschäden an der Drohne steigt auch der Bedarf an adäquaten Absicherungen. Dies gilt vor allem auch für den gewerblichen Drohnen Einsatz. Schließlich bedeutet eine gecrashte Drohne für einen gewerblichen Fotografen nicht nur einen Mehraufwand von oft mehreren Tausend Euro. Hinzu kommt auch der drohende Verdienstentgang durch eventuell verlorene Folgeaufträge. Wer seine kommerzielle Luftbild Dienstleistung hier absichern will, beantragt eine speziellen Drohnen Vollkasko Versicherung und kann mit dieser rasch eine Reparatur einleiten oder eine neue Drohne anschaffen. Klar, eine Drohnen Kasko ist auch für private Piloten komfortabel und aus unternehmerischer Sicht meistens unverzichtbar. Dennoch ist das Angebot an Drohnen Kasko Versicherungen in Österreich noch sehr dünn gesäht!
Kravag Drohnen-Kasko im Versicherung-Vergleich
Die KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG hat ihren Hauptsitz in Hamburg, verfügt über ein Doppel-A-Rating ("sehr stark") und ist seit jeher auf den Transport- und Luftfahrtsektor spezialisiert. Die KRAVAG hat schließlich auch eine spezielle Drohnen-Vollkaskoversicherung für Österreich auf den Markt gebracht und ihr Bedingungswerk dementsprechend angepasst. Wichtig dabei: Schäden durch Bedienfehler des Piloten selbst sind explizit eingeschlossen! Nehmen wir diesmal eine Drohne mit Neuwert bis zu € 2.000 zum Vergleich:

- Private Drohnen-Kasko Versicherung (Neuwert bis € 2.000) um € 111 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
Tarif inklusive Deckung für Zubehör (Tablet, Akkus, extra Controller, ...) um € 166,5 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer - Gewerbliche Drohnen-Kasko Versicherung (Neuwert bis € 2.000) um € 166,5 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
Tarif inklusive Deckung für Zubehör (Tablet, Akkus, extra Controller, ...) um € 249,75 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
Wer sich für eine gewerbliche Drohnen Kasko Versicherung entscheidet, bekommt bei der KRAVAG auch eine weltweite Deckung. Inkludiert ist dann auch eine Deckung bei Diebstahl aus dem verschlossenen KFZ.
Hier gibt's weitere Informationen zu Kravag Drohnen Kasko Versicherung Österreich >>>
3. Drohnen-Versicherung Vergleich: Drohnen-Rechtsschutz Versicherung
Eine Drohne gilt in Österreich als unbemanntes Luftfahrzeug (uLFZ). Was dabei ins Auge sticht ist der Terminus "Fahrzeug". Und egal ob nun mit einem Kraft-Fahrzeug oder eben einem Luft-Fahrzeug: wo Menschen am Steuer sind, wird gerne auch mal gestritten, um nicht zu sagen prozessiert. Und je mehr unbemannte Luftfahrzeuge sich am Himmel tummeln, desto sensibler wird die Bevölkerung gegenüber jeder Form von Belästigung und umso höher die Wahrscheinlichkeit von Drohnen-Kollisionen und Abstürzen. Es liegt somit in der Logik der Sache, dass ähnlich wie beim PKW (dem KFZ) auch bei der Drohne (dem uLFZ) eine Rechtsschutzversicherung durchaus Sinn macht.
ARAG Drohnen Rechtsschutzversicherung im Versicherung-Vergleich

Stand 2026:
In Sachen Drohnen Rechtsschutzversicherung gibt es bislang nur einen einzigen namhaften Anbieter, der sich dieses Themas angenommen hat. So ist es umso begrüßenswerter, dass immerhin keine geringere als die renommierte ARAG Versicherung auf diesen Zug aufgesprungen ist. Ob nun in der Spielzeugnutzung als Minidrohne bis hin zur uLFZ Nutzung mit Austro Control Bewilligung: die ARAG deckt hier die wesentliche Bandbreite der Drohnenfliegerei ab.
- Private Drohnen Rechtsschutzversicherung ab € 70,24 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
- Kommerzielle Drohnen Rechtsschutzversicherung ab € 98,35 pro Jahr inklusive Versicherungssteuer
Hier gibt's weitere Informationen sowie den Antrag für die ARAG Drohnen Rechtsschutzversicherung >>>
Nützliche Links:
Wer den Drohnen-Versicherung Vergleich Österreich noch einmal grafisch aufbereitet haben will, findet hier unseren tabellarischen Drohnenversicherungen Vergleich auf unserem Ableger drohneversicherung.com.
Hier Infos zur sogenannten Drohnen Registrierung.
Unter diesem link findest Du Informationen zum Drohnen Gesetz Österreich.
Hier noch Infos zum verpflichtenden Drohnenführerschein sowie zu den Drohnenführerschein Prüfungsfragen.
Bei Fragen stehen wir gerne auch via Telefon zur Verfügung,
Dein AIR&MORE Team aus Tirol.








